Leben und Lernen auf dem Domcampus

Die Evangelische Grundschule Brandenburg an der Havel öffnete mit dem Schuljahr 2000/01 ihre Türen. Gegründet wurde unsere Schule von einer Elterninitiative die sich christliche Bildungstraditionen für ihre Kinder wünschte.

Mehr als Lernen
Jeder Tag beginnt mit einer Morgenandacht im Klassenverband. Daran schließt sich ein Erzählkreis an. So lernen wir die anderen kennen und nehmen sie anders war. So kann sich soziale Kompetenz im besonderen Maße entwickeln, denn auch Konflikte können in diesem Kreis immer gleich besprochen werden.

Die Woche beschließen wir mit kleinen Fürbitten in einem Abschlusskreis  in der Klasse.


 Aus verschiedenen reformpädagogischen Ansätzen entstand ein eigenes Konzept: homogene Gruppen in einzelnen Fachstunden und jahrgangsgemischte Gruppen im fachübergreifenden Projektunterricht, der inhaltlich wöchentlich oder 14-tägig wechselt. Die daraus resultierenden Ergebnisse werden in einer gemeinsamen, monatlichen Schlussfeier präsentiert. Das Bemühen der Grundschule liegt darin, die Funktionszuweisung Schule als reiner Lernort zu überschreiten und die Schule als Lebensort zu kultivieren ~ wir versuchen stetig, „das Leben“ in die Schule zu holen oder außerschulische Lernorte zu nutzen.

Mit allen Sinnen
Schülerinnen und Schüler sollen sich mit ihrer Schule identifizieren. Das Team versteht sich als Impulsgeber und stärkt die Schüler, ihre sozialen, sinnlichen, ästhetischen und kulturellen Bedürfnisse zu äußern. Die Nutzung von Angeboten außerschulischer Bildungsorte unterstützt diesen Ansatz.

Gemeinsam Schule gestalten
Das Leben auf dem Domcampus, die Nähe zum Brandenburger Dom und zur Domgemeinde lässt Traditionen lebendig werden. Schülerinnen und Schüler gestalten unsere Schulgottesdienste, Gemeindegottesdienste und Wochenschlussfeiern.

Wie die Schülerinnen und Schüler entwickelt sich auch das Konzept der Schule stetig weiter.